Verbundprojekt des HZG im Gesundheitscampus Brandenburg gestartet

28.03.2017Wissenschaftler verschiedener Brandenburger Forschungseinrichtungen haben sich in dem neuen Verbundforschungsprojekt „Konsequenzen der altersassoziierten Zell‐ und Organfunktionen“ das Ziel gesetzt, die Ursachen für im Alter gehäuft auftretende Erkrankungen wie beispielweise Krebsoder Herz‐Kreislauferkrankungen zu verstehen und gezielt Therapiemöglichkeiten zu erforschen.

Mit zunehmendem Alter steigen Begleiterkrankungen wie z.B. Gefäßerkrankungen, Tumore, oder Knochen‐ und Gelenkerkrankungen. Um dieser Entwicklung zu entsprechen, wurde 2015 vom Brandenburger Landtag der stufenweise Aufbau eines brandenburgischen Gesundheitscampus beschlossen. Hier werden künftig Fragen rund um Medizin und Gesundheit des Alterns erforscht und gleichzeitig die Hochschulforschung und ‐ausbildung auf dem Gebiet der medizinischen und gesundheitlichen Forschung gefördert und vernetzt.
Die Partner des Verbundprojekts gehören der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB), der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus‐Senftenberg, der Universität Potsdam, der Technischen Hochschule Wildau, dem Fraunhofer‐Institut für Zelltherapie und Immunologie – Institutsteil Bioanalytik und Bioprozesse (IZI‐BB), dem Internationalen Laboratorium für Biotechnologie und Consulting sowie dem Institut für Biomaterialforschung des Helmholtz‐Zentrums Geesthacht (HZG) an. Damit vereint das Verbundprojekt unterschiedlichste Fachkompetenzen, um altersangepasste Therapien beispielsweise in Form von optimierten Medikationen oder Implantaten zu erforschen. Nachgewiesene altersabhängige Wechselwirkungen von Geweben mit Medikamenten und Implantaten zeigen den deutlichen Wissensbedarf für altersangepasste Behandlungen auf.
Das Verbundforschungsprojekt "Konsequenzen der altersassoziierten Zell‐ und Organfunktionen“ ist mit einem Fördervolumen von 2,49 Mio Euro für die nächsten zwei Jahre vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg ausgestattet. 

 

Mehr Informationen unter biomaterialien.hzg.de