Potsdamer Rechtswissenschaftler ist Mitglied im UN-Menschenrechtsausschuss

31.08.2018Professor Andreas Zimmermann von der Universität Potsdam ist auf Vorschlag des Auswärtigen Amtes von den 172 Vertragsparteien des Internationalen Paktes über bürgerliche und politische Rechte zum Mitglied des Menschenrechtsauschusses der Vereinten Nationen gewählt worden. Der Direktor des MenschenRechtsZentrums der Universität Potsdam (MRZ) wird bis zum 31.12.2020 einer von 18 unabhängigen Expertinnen und Experten im Human Rights Committee der UN sein.

Der Ausschuss überwacht die Einhaltung der vertraglichen Verpflichtungen der Vertragsparteien. Sie reichen regelmäßig Staatenberichte ein, die der Ausschuss kontrolliert und daraufhin Empfehlungen zur Verbesserung der Menschenrechtslage gibt. Außerdem können sich Einzelpersonen, die angeben, Opfer einer Menschenrechtsverletzung geworden zu sein, mit einer Beschwerde an das Komitee wenden. Auch über diese Einzelfälle entscheidet der Ausschuss und stellt gegebenenfalls eine Menschenrechtsverletzung durch den Staat fest. Er tagt dreimal jährlich in Genf.

Weitere Informationen auf der Homepage der Universität Potsdam.