Internationale Fachkonferenz der Geophysik in Potsdam

27.03.2017Erdbeben, Erdbeobachtung und neue Messmethoden: Universität und Deutsches GeoForschungsZentrum erwarten in Potsdam mehr als 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur 77. Jahrestagung der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft.

Jedes Jahr ereignen sich zahlreiche Erdbeben, die teils schwere Folgen haben. Sie zählen zu den Naturereignissen, die den größten volkswirtschaftlichen Schaden anrichten, vom persönlichen Leid der Betroffenen zu schweigen. Umso wichtiger ist es, Erdbeben zu erforschen, um die Vorgänge in der Erdkruste besser zu verstehen und letztlich Schutzmaßnahmen zu verbessern.
Potsdam spielt dabei eine wichtige Rolle, die Stadt ist eines der Zentren der Seismologie und modernen Geophysik. Bereits im Jahr 1889 gelang hier weltweit erstmalig die Fernaufzeichnung eines Erdbebens in Japan, seitdem wird hier geophysikalische Forschung betrieben.
Zum insgesamt dritten Mal findet die Jahrestagung der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft e.V. (DGG) in der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam statt. Die diesjährige Tagung vom 27. bis 30. März 2017 wird auf dem Campus Griebnitzsee ausgerichtet.
In ihren Schwerpunktthemen spiegelt sich auch das wissenschaftliche Profil der beiden Ausrichter, Universität Potsdam und Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ, wider. Hierbei geht es neben oberflächennaher Geophysik um aktuelle instrumentelle und methodische Entwicklungen zur globalen Erdbeobachtung und um Naturgefahren, wie sie insbesondere durch Erdbeben, Vulkane und Erdrutsche ausgelöst werden. Zur Tagung werden mehr 600 Teilnehmende aus dem In- und Ausland erwartet, darunter ein Drittel Studierende. 

 

Weitere Informationen unter dgg2017.dgg-tagung.de