Gesprächsabend mit Bundesforschungsministerin Schavan
Im Trio suchten die Politikerinnen das Fachgespräch mit den Vertretern der Universität Potsdam: Bundesforschungsministerin Professor Dr. Annette Schavan (CDU), Brandenburgs Wissenschaftsministerin Professor Dr. Johanna Wanka (CDU) und die Bundestagsabgeordnete Katherina Reiche (CDU) reservierten kürzlich einen ganzen Abend, um sich ein Bild von den Leistungen und Perspektiven der Universität Potsdam in Forschung, Lehre und im Aufbau von familiengerechten Arbeitsbedingungen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu machen.
Universitätspräsidentin Professor Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst präsentierte mit ihren Fachkollegen das Konzept und einzelne Projekte des Forschungsnetzwerks „pearls – potsdam earth and life sciences“, das die Universität mit 20 renommierten außeruniversitären Einrichtungen gegründet hat. Die wichtigsten Ziele von „pearls“: „Wir wollen den exzellenten Wissenschaftsstandort Potsdam in den Geo- und Biowissenschaften international sichtbar machen und uns im Wettbewerb um die besten Nachwuchswissenschaftler und um Forschungsgelder behaupten“, so Professor Kunst.
Bundesforschungsministerin Schavan betonte in der Diskussion mit Studierenden über das Modell der Bachelor- und Masterstudiengänge noch einmal, dass die Reform im Vergleich zu ihrer eigenen Studienzeit ein klarer Fortschritt sei in Richtung Qualitätsverbesserung. Einig war man sich an diesem Abend jedenfalls in einem wichtigen Punkt: Ohne das Fundament einer sehr guten akademischen Grundausbildung könne es keine Spitzenforschung geben, so Dr. Thomas Grünewald, Vizepräsident der Universität. „Unser Exzellenzkonzept für die Ausbildung der Bachelors beinhaltet die Elemente Fachwissen, Schlüsselkompetenzen, Arbeitsmarktorientierung und Auslandserfahrung, und das in ausgewogener Mischung. Dank konsequenter Qualitätssicherung werden Bachelor- und Master-Programme kontinuierlich besser.“
Universitätspräsidentin Kunst fasste noch einmal zusammen: „Die Universität Potsdam ist auf gutem Wege, profilschärfer und damit sichtbarer zu werden. Das gilt für die Forschung und für die Lehre! Ich freue mich, dass Studierende, Mitarbeiter, Kollegen und Politiker gemeinsam mit der Hochschulleitung dafür werben.“
Potsdam, 06. Juli 2009
pearls • Potsdam Research Network
Führende Forschungseinrichtungen haben sich im Januar 2009 auf Initiative der Universität Potsdam (UP) zu einem bundesweit einmaligen Netzwerk unter dem Namen „pearls“ zusammengeschlossen. Das Akronym steht für „potsdam earth and life sciences“. Ziel der insgesamt 21 „Perlen“ mit mehr als 1.000 Wissenschaftlern und rund 800 Doktoranden ist es, Potsdam als exzellenten Wissenschaftsstandort zu stärken nach dem Motto „Potsdam – Forschung first class“. Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist das wichtigste Bindeglied in der „Perlenkette“. Dazu bietet die UP mit der Potsdam Graduate School eine moderne Doktorandenausbildung.
Zu den Partnern der Universität Potsdam gehören das Who is Who der deutschen Wissenschaftsorganisationen: die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) mit drei Instituten, die Leibniz-Gemeinschaft mit neun Instituten, fünf Einrichtungen der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, zwei Institute der Fraunhofer-Gesellschaft (FhG) sowie das Hasso-Plattner-Institut (HPI) für Softwaresystemtechnik.




