Die Perlen der Wissenschaft
Führende Forschungseinrichtungen haben sich im Januar 2009 auf Initiative der Universität Potsdam (UP) zu einem bundesweit einmaligen Verbund unter dem Namen „pearls • Potsdam Research Network“ zusammengeschlossen.
Potsdam – Forschung first class
Potsdam hat sich zu einem profilierten Wissenschaftsstandort mit Universität und mehr als 20 außeruniversitären Forschungseinrichtungen, mit rund 4.000 Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeitern entwickelt. Diese Position soll noch stärker ausgebaut werden. Ziel der insgesamt 21 „Perlen“ ist es, im nationalen und globalen Wettbewerb um Forschungsgelder und um exzellente Nachwuchswissenschaftler noch erfolgreicher zu werden. pearls erleichtert multilaterale Kooperationen über Institutionen und Fächergrenzen hinweg, zunächst vor allem in den Erd- und Biowissenschaften (earth and life sciences).
Wer ist dabei?
Zu den Partnern der Universität Potsdam gehört das „Who is Who“ der deutschen Wissenschaftsorganisationen: die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) mit drei Instituten, die Leibniz-Gemeinschaft mit neun Instituten, fünf Einrichtungen der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, drei Institute der Fraunhofer-Gesellschaft (FhG) sowie das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik (HPI).
Was geschieht im Potsdam Research Network?
Strukturierte Graduiertenausbildung
Auf die Köpfe kommt es an. Das wichtigste Bindeglied in der „Perlenkette“ ist eine exzellente und moderne Ausbildung und Förderung von Nachwuchswissen-schaftlern, also von vielversprechenden Doktoranden und jungen Forschern. Auf der Basis gemeinsamer Standards für die Nachwuchsförderung gibt es ein attraktives Spektrum an Angeboten in Potsdam. Eine wichtige Säule ist die Potsdam Graduate School (PoGS) der Universität Potsdam.
Anschubfinanzierung gemeinsamer multilateraler Verbünde
pearls will herausragenden Wissenschaftlern und besonders Postdocs attraktive Forschungsbedingungen bieten. Über pearls wird der Diskurs über neue, brisante, aktuelle, gemeinsame Forschungsthemen organisiert. Um innovative Ideen in der Forschung zu realisieren, wird pearls zu einer Plattform für die Akquise neuer Forschungsverbünde ausgebaut. Mittel dafür kommen unter anderem gezielt Postdocs zugute, die eigene Nachwuchsgruppen leiten.
Effiziente Wissenschaftskoordination
pearls steht für ein modernes, effizientes Wissenschaftsmanagement unter professioneller Leitung. Wesentliche Aufgaben der pearls-Koordination sind:
- gemeinsames Marketing der Forschung und des Wissenschaftsstandortes
- strategische Forschungsplanung
- Identifikation und Kommunikation von Fördermöglichkeiten
- Etablierung von Forschungsverbünden
- Bereitstellung von Anschubfinanzierungen

