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Wie Geo- und Biosphäre interagieren

„Geo meets Bio“ - diese Begegnung führt zusammen, was sich nicht trennen lässt. Denn die Aufteilung in Geo- bzw. Erdwissenschaften einerseits und Bio- bzw. Lebenswissenschaften andererseits ist historisch bedingt. Die seinerzeit gezogenen Fachgrenzen weichen jedoch zunehmend auf, weil die belebte und die unbelebte Umwelt intensiv interagieren. Geo- und Biosphäre beeinflussen sich wechselseitig so stark, dass einige der drängendsten Forschungsfragen nur im Zusammenspiel der Disziplinen bewältigt werden können. Zwei prägnante Beispiele: Umweltschutz und Klimaforschung.

Die Betrachtung natürlicher Umweltsysteme – vor allem auch der Einfluss des Menschen – ist der Gegenstand der Geoökologie, die beispielhaft verschiedene Fachgebiete von der Fernerkundung bis zur Evolutionsbiologie vereint. Nur an wenigen Einrichtungen werden Geoökologen bislang in einem eigenen Studiengang ausgebildet. Die Universität Potsdam gehört dazu.

Potsdamer Forscher nehmen das Ganze in den Blick: Ganz groß wird hier die Klimaforschung geschrieben. Die Geowissenschaftler der Universität haben den Einfluss klima-abhängiger Prozesse auf die Biosphäre – und umgekehrt – als ein großes Forschungsgebiet ihres Departments definiert. Schon jetzt arbeiten die Geowissenschaftler, Geoökologen und Biologen der Universität Potsdam eng zusammen, ob in der Ausbildung der Studenten oder bei der Forschung.

Im Rahmen des Forschungsnetzwerks „pearls – potsdam earth and life sciences“, wird dieser hochaktuelle interdiszplinäre Ansatz künftig noch mehr an Bedeutung gewinnen.