Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg unter Beteiligung der Universität Potsdam wird weiter gefördert

12.04.2017Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat eine zweite Förderphase für das Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg (ZJS) bewilligt. In den nächsten fünf Jahren erhält das Zentrum rund 6,2 Millionen Euro.

Das ZJS ist ein gemeinsames Projekt der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Technischen Universität Berlin, der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), der Universität Potsdam, des Abraham Geiger Kollegs und des Moses Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien in Kooperation mit der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar.
2012 gegründet, vernetzt das ZJS Forschende und Lehrende und stärkt die Forschung auf dem Gebiet der Jüdischen Studien in der Region.
In seiner zweiten Förderphase von 2017 bis 2022 soll das ZJS als Forschungsbasis der Jüdischen Studien in Berlin-Brandenburg für Wissenschaftler, Nachwuchswissenschaftler und internationale Gastwissenschaftler ausgebaut werden. Die Träger des ZJS streben die dauerhafte Sicherung herausragender Forschungsarbeit im Bereich der Jüdischen Studien und die Etablierung des Fachs als festen Bestandteil der Wissenschaftsregion Berlin-Brandenburg mit infrastrukturell einmaliger Basis an. Auch die akademische Ausbildung von Rabbiner/innen und Kantoren an der School of Jewish Theology wird durch die fortgesetzte BMBF-Förderung unterstützt.
Schließlich wird in Form einer PostDoc-Akademie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in den Jüdischen Studien fortgesetzt und vertieft. Den Nachwuchswissenschaftlern bietet das ZJS die regionale, nationale und internationale Vernetzung im Feld der Jüdischen Studien. Sie erhalten die Möglichkeit, sich für wissenschaftliche, aber auch außerwissenschaftliche Berufsfelder zu qualifizieren.

Weitere Informationen unter www.zentrum-juedische-studien.de