Ergebnisse der Impacts World Conference in Potsdam

16.10.2017Hunderte Millionen Menschen werden innerhalb weniger Jahrzehnte von den Auswirkungen des Klimawandels auf Gesundheit und Migration betroffen sein – beide Bereiche wurden bislang zu wenig im Zusammenhang mit der menschgemachten Erwärmung gesehen. Das ist eines der Ergebnisse der Impacts World Conference, die diese Woche vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) veranstaltet wurde.

An die 500 Wissenschaftler aus 67 Ländern diskutierten drei Tage lang unter dem Titel „Die wahren Kosten des Klimawandels“, um die Klimafolgenforschung durch eine bessere Einbindung sozialer und ökonomischer Faktoren auf eine neue Ebene zu heben.
Eine ungebremste globale Erwärmung würde hohe wirtschaftliche Kosten verursachen – aber auch Schäden, die in Dollars und Euros kaum erfasst werden können, so zeigte die Konferenz. Die Forscher identifizierten eine Reihe wissenschaftlicher Herausforderungen. So wollen sie versuchen, die Wirkungsketten etwa hinter Migrationsbewegungen besser zu verstehen, die zum Beispiel nach Dürren auftreten, oder die längerfristige Destabilisierung der Lebensgrundlagen in manchen Regionen, um dies in die nächste Generation umfassender Computer-Simulationen unterschiedlicher Szenarien der Klimaentwicklung einzubauen. Auch mögliche Effekte des Klimas auf die Gesundheit wurden intensiv diskutiert, etwa wie die Arbeitsproduktivität unter Hitze leiden kann, aber auch mögliche Auswirkungen auf die Funktion von Lunge und Nieren.

Weitere Informationen zur Impacts World Konferenz finden Sie hier: www.impactsworld2017.org/