BMBF-Nachwuchswettbewerb NanoMatFutur 2017 geht an das Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam

18.12.2017Felix Löffler, Arbeitsgruppen­leiter in der Abteilung Biomolekulare Systeme erhält rund 2,26 Millionen Euro über eine Laufzeit von fünf Jahren. Der Wissenschaftler erforscht eine neue Technologie, die eine große Vielfalt von verschiedenen Biomolekülen herstellen kann. Damit will er die Grundlagen für neue Impfstoffe, Therapeutika und Diagnostika schaffen.

Mit der Förderung seines Projektes „cLIFT – eine Hochdurchsatz-Synthesemethode für on-demand Molekülbibliotheken“ (FKZ: 13XP5050A) im Rahmen des BMBF Nachwuchswettbewerbs NanoMatFutur erhält Felix Löffler die Möglichkeit ein interdisziplinäres Team aufzubauen. Dieses widmet sich vorrangig der anwendungsorientierten Grundlagenforschung im Bereich der Mikroarrays. Mikroarrays sind moderne Analysesysteme. Sie erlauben eine parallele Analyse von mehreren tausend Einzelnachweisen in einer winzigen Menge von biologischen Proben. Ähnlich der Struktur eines Computerchips sammeln, ordnen und machen sie viele Informationen auf kleinstem Raum verfügbar. Ziel der Forschung wird die Etablierung einer neuartigen Synthese- und Analyseplattform sein. Innerhalb kürzester Zeit sollen damit eine große Anzahl an synthetischen Peptiden für potenzielle Krankheitserreger hergestellt und auf ihre Funktion untersucht werden.

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